Das Wichtigste in Kürze
- Der Notgroschen ist Ihre Reserve für Notfälle – die Faustregel lautet 3 bis 6 Monatsausgaben (bzw. Nettogehälter).
- Der Rechner ermittelt Ihren Zielbetrag und zeigt, wie viele Monate der Aufbau bei Ihrer Sparrate dauert.
- Der Notgroschen gehört auf ein Tagesgeldkonto – sicher, verzinst und jederzeit verfügbar.
- Er kommt vor dem Investieren: erst der Puffer, dann der ETF-Sparplan.
Waschmaschine kaputt, Auto in der Werkstatt, unerwartete Nachzahlung: Ohne finanzielle Reserve landen solche Ausgaben schnell im teuren Dispo. Der Notgroschen-Rechner 2026 zeigt Ihnen in Sekunden, wie groß Ihr Sicherheitspolster sein sollte und wie lange Sie brauchen, um es aufzubauen. Sie geben Ihre monatlichen Ausgaben (oder Ihr Nettogehalt), Ihre Lebenssituation und Ihre geplante Sparrate ein – der Rechner ermittelt den empfohlenen Zielbetrag und die Aufbaudauer. Alle Berechnungen laufen direkt in Ihrem Browser; es werden keine Daten übertragen (DSGVO-freundlich).
Wie viel Notgroschen ist sinnvoll?
Als Faustregel gelten drei bis sechs Monatsausgaben. Wie viel genau, hängt von Ihrer Situation ab: Je sicherer das Einkommen, desto kleiner darf der Puffer sein. Der Rechner schlägt auf Basis Ihrer Angaben eine passende Spanne vor.
| Lebenssituation | Empfohlener Notgroschen |
|---|---|
| Angestellt, sicheres Einkommen, keine Kinder | 3 Monatsausgaben |
| Angestellt mit Familie oder Immobilie | 4–5 Monatsausgaben |
| Alleinverdiener-Haushalt | 5–6 Monatsausgaben |
| Selbstständig / schwankendes Einkommen | 6 Monatsausgaben oder mehr |
So funktioniert der Notgroschen-Rechner
- Monatliche Ausgaben eingeben: Tragen Sie Ihre durchschnittlichen monatlichen Fixkosten und Lebenshaltungskosten ein. Alternativ nutzen Sie Ihr Nettogehalt.
- Lebenssituation wählen: Der Rechner passt den Multiplikator (3 bis 6) an Ihre Situation an.
- Sparrate festlegen: Geben Sie an, wie viel Sie monatlich für den Notgroschen zurücklegen können.
- Ergebnis ablesen: Sie sehen den empfohlenen Zielbetrag und wie viele Monate der Aufbau dauert – inklusive eines eventuell schon vorhandenen Startguthabens.
Formel: So rechnet der Notgroschen-Rechner
| Größe | Formel |
|---|---|
| Zielbetrag | Monatliche Ausgaben × Multiplikator (3–6) |
| Noch zu sparen | Zielbetrag − vorhandenes Guthaben |
| Aufbaudauer (Monate) | (Zielbetrag − Guthaben) / monatliche Sparrate |
Ein Beispiel: Bei 2.000 € monatlichen Ausgaben und dem Faktor 4 ergibt sich ein Zielbetrag von 8.000 €. Wer 300 € im Monat spart und bei null startet, hat den Notgroschen in rund 27 Monaten beisammen. Sonderzahlungen wie Steuererstattung oder Weihnachtsgeld verkürzen diese Zeit erheblich.
Wohin mit dem Notgroschen?
Der Notgroschen muss jederzeit verfügbar und sicher sein. Am besten legen Sie ihn auf ein separates Tagesgeldkonto – dort ist er durch die Einlagensicherung geschützt und wird verzinst, während Sie täglich darauf zugreifen können. Aktien und ETFs sind ungeeignet, weil Sie im Notfall womöglich mit Verlust verkaufen müssten. Erst wenn der Puffer steht, sollten Sie mit dem ETF-Sparplan in den Vermögensaufbau starten. Den kompletten Aufbauplan lesen Sie in unserem Ratgeber Notgroschen aufbauen.
